Die Ausstellung vereint Arbeiten der Künstlerinnen Eva Zucker aus Waren und Katja Lohmeyer. Beide sind seit Jahren befreundet, trafen sich jedoch erstmals persönlich vor dem Museum. Museumsleiterin Marén Kude sagte, die Begegnung sei emotional gewesen: „Ich kriege noch Gänsehaut.“
Eva Zucker verarbeitet in ihren Bildern ihre Erfahrungen mit Alkoholabhängigkeit. Sie sei trocken, so die Künstlerin, und die Malerei habe ihr geholfen: „Man kann alles rauslassen, ohne Worte benutzen zu müssen.“ Katja Lohmeyer arbeitet mit Harz, Acryl, Samt und Holz und verwendet gern opulente alte Rahmen, die sie nicht restauriert, weil sie „schon so viel Geschichte“ hätten.
Die Werke der beiden Künstlerinnen hängen neben der Dauerausstellung mit Gemälden von Rudolf Gahlbeck, Sieghard Dittner, Friedrich-Franz Pingel und Peter Hesse. Museumsleiterin Kude möchte das Kunstmuseum wieder zu einem Ort machen, an dem Künstler gern ausstellen. Geplant sind Lesungen, Konzerte und weitere Sonderausstellungen.
Quelle: www.ndr.de



