Die sechseckige Bodenarbeit trägt den Titel Pindakaasvloer (Erdnussbutter-Boden) und wurde erstmals 1969 ausgestellt – konzipiert hatte Schippers sie bereits 1962.
Schippers, der im Juni im Alter von 83 Jahren starb, hinterließ detaillierte Anweisungen für die Installation. Demnach sollen 15,6 Kilogramm nicht-stückige Erdnussbutter pro Quadratmeter „so glatt und eintönig wie möglich“ aufgetragen werden. Das Werk dürfe weder betreten noch „mit irgendeiner pädagogischen Absicht“ betrachtet werden. Sandra Kisters, kommissarische Direktorin des Museums, erklärte: „Der Erdnussbutter-Boden wirft immer noch Fragen auf wie: Ist das Kunst? Darf mir das gefallen? Genau diese Verblüffung macht das Stück so besonders.“
Schippers war eine prägende Figur der niederländischen Kulturszene. In den 1960er Jahren gründete er die A-dynamische groep, die mit Aktionen wie dem Rasieren von Kakteen oder dem Füllen von Galerien mit Glasscherben gegen Kommerzialisierung und Langeweile protestierte. Später wurde er einem breiten Publikum als Stimme von Ernie, Kermit und Graf Zahl in der niederländischen Sesamstraße bekannt. Die Ausstellung läuft bis zum 6. September; das Museumsrestaurant bietet während dieser Zeit Erdnussbutter-Sandwiches an.
Quelle: www.theguardian.com



