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Cottbus: CSD unter Polizeischutz nach rechtsextremen Angriffen

Nach mehreren mutmaßlich rechtsextremen Attacken in Cottbus findet der Christopher Street Day (CSD) am Samstag unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Polizei begleitet die Demonstration, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Cottbus: CSD unter Polizeischutz nach rechtsextremen Angriffen
Bild: tagesspiegel.de

Nach mehreren mutmaßlich rechtsextremen Attacken in Cottbus findet der Christopher Street Day (CSD) am Samstag unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Polizei begleitet die Demonstration, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Die Veranstalter rechnen mit rund 500 Teilnehmern, die ab 16 Uhr an der Stadthalle starten. Die Polizei hat ihre Präsenz erhöht, nachdem in der vergangenen Woche mehrere Angriffe für Verunsicherung gesorgt hatten. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) hatte zuvor verstärkte Sicherheitsvorkehrungen angekündigt.

Die Ermittler gehen von zwei Tätern aus dem rechtsextremistischen Spektrum aus. Sie prüfen unter anderem einen Brandanschlag auf das alternative Wohnprojekt „Zelle 79“ – hier wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Zudem wird eine versuchte Brandstiftung an einem Club sowie eine zerstörte Scheibe an der Geschäftsstelle der Grünen untersucht.

Die Organisatoren raten den Teilnehmenden, in Gruppen anzureisen und dunkle Wege zu meiden. Ein kostenfreier Shuttle-Service zwischen Stadthalle und Hauptbahnhof steht bereit. Eine Gegendemonstration wurde nicht angemeldet, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Quelle: www.tagesspiegel.de