Ursprünglich sollte die Station erst Anfang August schließen. Doch bereits am Freitag teilten die Alexianer als Träger mit, dass die erforderlichen personellen Voraussetzungen für eine sichere Versorgung unerwartet nicht mehr erfüllt werden könnten. „Das gesamte gynäkologische und geburtshilfliche Leistungsspektrum kann ab sofort und damit vor dem ursprünglich vorgesehenen Ende zum 31. Juli 2026 nicht mehr angeboten werden“, schrieb Sprecher Benjamin Stengl.
Hintergrund der Schließung ist die bundesweite Krankenhausreform. Bereits vereinbarte Termine und geplante Behandlungen bis Ende Juli können nicht mehr stattfinden. Patientinnen mit akuten Beschwerden werden gebeten, sich an das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam zu wenden. Das restliche medizinische Angebot des St.-Josefs-Krankenhauses bleibt bestehen.
Quelle: www.tagesspiegel.de



