Zum Auftakt des Konzerts erklangen „Die Planeten“ von Gustav Holst zu einer Videoanimation, bevor die Band mit „Highway Star“ die Bühne betrat. Roger Glover hatte diesen Song einst als „endgültigen Deep-Purple-Song“ bezeichnet. Sänger Ian Gillan, mit knapp 81 Jahren, beherrschte seine Stimme souverän, während Schlagzeuger Ian Paice als Gründungsmitglied für die rhythmische Präzision sorgte.
Don Airey, seit 2002 in der Band, ließ sich während seines Solos ein Glas Rotwein servieren und legte ein Gewicht auf die Tastatur, um einen langanhaltenden Ton zu erzeugen. In dieses kunterbunte Potpourri baute er „In München steht ein Hofbräuhaus“ ein und animierte das Publikum zum Mitsingen. Die Band präsentierte sowohl rasante Nummern wie „Into the Fire“ als auch ruhigere Stücke wie „When a Blind Man Cries“.
Simon McBride, das jüngste Bandmitglied, überzeugte mit seinem Spiel, auch wenn sein Sound nicht ganz an den von Ritchie Blackmore heranreichte. Den Abschluss bildete der Welthit „Smoke on the Water“, der als kulturelles Fossil die Musikgeschichte prägte. Das Konzert war keine reine Nostalgie-Show, sondern ein magischer Moment der Zeitlosigkeit.
Quelle: Stadt München



