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Spanien plant Rauchverbot an Stränden und Bußgelder für Jugendliche

Die spanische Regierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der das Rauchen an Küsten- und Flussstränden verbieten soll. Minderjährigen droht beim Konsum eine Geldbuße zwischen 200 und 600 Euro.

Spanien plant Rauchverbot an Stränden und Bußgelder für Jugendliche
Bild: media0.faz.net

Die spanische Regierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der das Rauchen an Küsten- und Flussstränden verbieten soll. Minderjährigen droht beim Konsum eine Geldbuße zwischen 200 und 600 Euro.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass künftig auch auf gastronomischen Terrassen, an Bushaltestellen und Bahnhöfen unter freiem Himmel sowie in Außenbereichen von Gesundheits- und Bildungseinrichtungen nicht mehr geraucht werden darf. Auch gemeinschaftlich genutzte Schwimmbäder und Sportanlagen sollen rauchfrei werden. E-Zigaretten werden mit herkömmlichen Tabakwaren gleichgestellt.

Bislang war der Verkauf von Tabak an Minderjährige verboten, der Konsum jedoch nicht. Die Reform schließt diese Lücke: Jugendlichen, die rauchen, droht ein Bußgeld zwischen 200 und 600 Euro, das im Zweifel von den Erziehungsberechtigten zu zahlen ist. Die Minderheitsregierung ist im Parlament auf Unterstützung anderer Parteien angewiesen, sodass der endgültige Beschluss noch offen ist.

Widerstand kommt vor allem aus der Gastronomie. Die konservative PP fordert, dass das Gastgewerbe keinen Schaden nehmen dürfe. Die spanische Gesundheitsministerin Mónica García nannte den Tabakkonsum „eine der größten Gefahren für die öffentliche Gesundheit“.

Quelle: www.faz.net