Das US-Militär bestätigte unterdessen den Tod eines dritten Soldaten nach einem iranischen Angriff auf einen Stützpunkt in Jordanien. Der 28-Jährige stammt aus dem Bundesstaat New York. Damit erhöht sich die Zahl der seit Kriegsbeginn gefallenen US-Soldaten auf 18. Zuvor hatte das Pentagon bereits den Tod eines 25-jährigen Soldaten aus Hawaii und einer 19-jährigen Soldatin aus Texas gemeldet.
Die drei Soldaten waren zur Unterstützung des Einsatzes gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in der Region stationiert. Sie starben am Freitag bei iranischen Angriffen auf den Stützpunkt in Jordanien, wie das für den Nahen Osten zuständige Centcom mitteilte. Es sind die ersten Todesfälle unter US-Truppen durch direkte iranische Angriffe seit Beginn des Krieges.
Parallel zu den militärischen Spannungen zeichnet sich eine diplomatische Entwicklung ab: Die USA und Saudi-Arabien stehen offenbar kurz vor einem Atomabkommen. Weitere Schiffe änderten wegen Huthi-Drohungen ihren Kurs. Pakistan droht mit einem Militäreinsatz im Huthi-Konflikt. Jordanien fing nach Militärangaben Raketen über der Stadt Akaba ab.
Quelle: www.handelsblatt.com



