Der französische Innenminister Laurent Nuñez erklärte am Samstagmorgen, der „Megabrand“ in der Gironde sei „eingedämmt“ und breite sich nicht mehr aus. Das Feuer hatte rund 42.000 Hektar Land zerstört. Feuerwehrleute sprachen von einer „milden Nacht“ mit etwas günstigeren Wetterbedingungen.
Im Südosten Frankreichs, in der Var, ist ein bereits unter Kontrolle gebrachtes Feuer wieder aufgeflammt. Es breitete sich schnell aus und zwang fast 2.500 Menschen zur Evakuierung, wie der französische Nachrichtensender BFM TV berichtete.
In Griechenland fachten starke Winde Brände in mehreren Gebieten an, darunter in Böotien, etwa 80 Kilometer nordwestlich von Athen. Dort wurden mehr als 200 Menschen per Schiff in Sicherheit gebracht. Auch für die Region Attika und die Insel Euböa wurden Notfallwarnungen herausgegeben.
In Spanien kämpfen die Behörden weiterhin gegen Brände in León, Zamora und Castellón. In Castellón stabilisierte sich die Lage nach fast 10.000 Hektar verbrannten Landes. Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts auf Brandstiftung, nachdem zwei Zündquellen gefunden wurden.
Quelle: www.theguardian.com



