Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat in einem TV-Interview gedroht, die Methoden stark zu verschärfen, um all das zu zerstören, was Kiews Kriegsmaschine aus dem Westen speist. Er warf Brüssel vor, einen „sehr gefährlichen Weg“ eingeschlagen zu haben, und kritisierte europäische Eliten für ihren Stolz und ihr überhöhtes Selbstbewusstsein. Die Äußerungen wurden von der russischen Nachrichtenagentur Tass verbreitet.
Die Bundesregierung reagierte gelassen auf die Drohungen. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts sagte am Montag in Berlin, man lasse sich von solchen Äußerungen nicht einschüchtern und auch nicht in der Unterstützung für die Ukraine. Die Drohungen seien nichts Neues.
Lawrows Aussagen fallen in eine Zeit, in der am Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff beladene Drohne im Sicherheitsbereich entdeckt wurde. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte, es gebe einen „ständigen Prozess“, um die „bestmögliche Sicherheit“ für die militärische Unterstützung für die Ukraine zu gewährleisten. Die Bundesregierung gebe „nicht mehr über Einzellieferungen, über Zeitpläne, über Margen und Mengen“ Auskunft, um keine Befindlichkeiten zu wecken.
Quelle: www.welt.de



