Die IT-Sicherheitsfirma watchTowr hat nach eigenen Angaben erste Angriffsversuche auf die schwerwiegende GitLab-Schwachstelle CVE-2026-19478 in freier Wildbahn entdeckt. Der leitende Sicherheitsforscher Jake Knott erklärte, die Lücke mit einem CVSS-Score von 9,4 ermögliche es Angreifern ohne Authentifizierung, öffentlich zugreifbare Projekte zu löschen, Repositories zu entfernen oder Maintainer auszusperren – und das mit einer einzigen HTTP-Anfrage.
GitLab hatte am Montag außerplanmäßige Updates für die Codehosting-Software veröffentlicht, die mehrere Sicherheitslücken im GraphQL-Modul schließen. Neben der kritischen Schwachstelle wurde auch eine hochriskante Lücke (CVE-2026-19650, CVSS 7,1) behoben, die jedoch eine Interaktion des Opfers erfordert.
watchTowr rät Organisationen, die noch nicht gepatcht haben, die Logs nach der Zeichenkette „@gl_introduced“ zu durchsuchen und den Zugriff auf „/api/graphql“ zu beschränken. Ein öffentlicher Exploit-Code war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht verfügbar.
Quelle: www.heise.de



