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Todeszahl nach russischem Drohnenangriff bei Kyiv steigt auf 38

Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Munitionslager in Myla in der Region Kyiv sind 38 Menschen getötet worden. Das teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag mit.

Todeszahl nach russischem Drohnenangriff bei Kyiv steigt auf 38
Bild: static.kyivpost.com

Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Munitionslager in Myla in der Region Kyiv sind 38 Menschen getötet worden. Das teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag mit.

Der Angriff ereignete sich in der Nacht zum Freitag in Myla im Rajon Bucha. Die Detonation des Munitionslagers löste massive Folgeexplosionen aus, die das Ausmaß der Zerstörung verstärkten. Neben den 38 Toten wurden 20 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Vier Personen gelten weiterhin als vermisst.

Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Sprengstoffexperten des Staatlichen Rettungsdienstes arbeiteten rund um die Uhr daran, die stark kontaminierte Fläche von nicht explodierten Kampfmitteln zu räumen. Die Aufräumarbeiten in Myla dauern an.

Der Angriff auf Myla ist Teil einer massiven russischen Luftoffensive. Nach Angaben des Präsidenten hat Russland allein in der vergangenen Woche fast 2.000 Angriffsdrohnen, mehr als 1.600 Gleitbomben und 31 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt, darunter auch nordkoreanische ballistische Raketen.

Die Region Kyiv war in den vergangenen Tagen wiederholt Ziel russischer Angriffe. Die ukrainischen Behörden rufen die Bevölkerung weiterhin zur Wachsamkeit auf, da die Gefahr weiterer Angriffe und nicht explodierter Munition in den betroffenen Gebieten hoch bleibt.

Quelle: www.kyivpost.com