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Kyiv passt sich an Dauerangriffe an: weniger Ausgangssperre, mehr Metro

Russische Angriffe auf die Region Kyiv haben innerhalb von fünf Tagen mindestens 41 Menschen getötet und 85 verletzt. Die Stadt reagiert mit angepassten Sicherheitsprotokollen, darunter eine verkürzte Ausgangssperre und längere Metro-Zeiten.

Kyiv passt sich an Dauerangriffe an: weniger Ausgangssperre, mehr Metro
Bild: ichef.bbci.co.uk

Russische Angriffe auf die Region Kyiv haben innerhalb von fünf Tagen mindestens 41 Menschen getötet und 85 verletzt. Die Stadt reagiert mit angepassten Sicherheitsprotokollen, darunter eine verkürzte Ausgangssperre und längere Metro-Zeiten.

Die russischen Angriffe auf die Region Kyiv haben den Alltag der Hauptstadt massiv beeinträchtigt. Öffentliche Verkehrsmittel, Bahn und Handel funktionieren nur noch eingeschränkt, und auch der Schulstart musste angepasst werden. Die Behörden arbeiten nun an neuen Sicherheitsprotokollen, um die Stadt trotz der anhaltenden Bedrohung am Laufen zu halten.

Bürgermeister Vitali Klitschko hat sich an die Regierung gewandt mit der Bitte, die Ausgangssperre zu verkürzen und die oberirdischen Metro-Abschnitte während Luftalarms weiter zu betreiben. Der Verteidigungsrat der Stadt hat zudem beschlossen, die Bewegungsfreiheit über Brücken zu überprüfen und den Güterverkehr während der Ausgangssperre zu erlauben, damit die Logistik nicht vollständig zum Erliegen kommt.

Die Schulen in Kyiv starten das neue Schuljahr zunächst im Wechsel aus Präsenz- und Online-Unterricht. Je nach Sicherheitslage und Verfügbarkeit von Schutzräumen wird der Unterricht entweder digital oder in U-Bahn-Stationen stattfinden, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

Die Angriffe, die in der Nacht zum 27. August begannen, haben auch die Bahninfrastruktur schwer getroffen. Dutzende Züge verspäteten sich teils um zehn bis fünfzehn Stunden, weil Gleise repariert werden mussten. Die Bahn hat inzwischen kostenlose Wartebereiche eingerichtet und versorgt gestrandete Passagiere mit Essen.

Quelle: www.bbc.com