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EU plant neuen Sanktionspaket gegen Russland zur Unterstützung der Ukraine

Die Europäische Union (EU) bereitet einen 21. Sanktionspaket gegen Russland vor, um den Druck auf Wladimir Putin zu erhöhen. Laut Politico könnte dieser 'mächtige Schlag' im Sommer auf die Einnahmen Moskaus von Energieexporten abzielen.

EU plant neuen Sanktionspaket gegen Russland zur Unterstützung der Ukraine
Bild: storage.liga.net

In Brüssel wird derzeit intensiv über einen neuen Sanktionspaket gegen Russland diskutiert, der im Sommer vorgestellt werden könnte. Laut Politico, das sich auf nicht namentlich genannte europäische Diplomaten beruft, könnte der Fokus auf dem ’schattenhaften Flotten‘ des Kremls liegen, das alte Tanker umfasst, die zur weltweiten Transportierung russischer Ölprodukte eingesetzt werden.

Die EU erhofft sich, durch verschärfte Sanktionen gegen diese Flotte die Einnahmen Russlands aus Energieexporten erheblich zu reduzieren. Dies könnte Wladimir Putin dazu bewegen, von seinen maximalistischen Forderungen in den Verhandlungen mit der Ukraine abzurücken. Ein hochrangiger EU-Beamter äußerte, dass die russische Wirtschaft derzeit die schwächste seit Beginn des Krieges sei.

Zusätzlich berichtet die Russische Zeitung, dass die Sanktionen auch Banken, Unternehmen der Verteidigungsindustrie und Firmen betreffen könnten, die in den Export von ukrainischem Getreide aus besetzten Gebieten involviert sind. Die EU plant zudem, frühere Sanktionsinitiativen, die durch die ungarische Regierung blockiert wurden, wieder aufzugreifen, darunter Maßnahmen gegen die Russische Orthodoxe Kirche.

Diese Faktoren könnten einen günstigen Moment für die EU darstellen, um die Unterstützung für die Ukraine zu intensivieren und zusätzlichen Druck auf den Kreml auszuüben.