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Andrij Jermak, ehemaliger Berater von Selenskyj, unter Geldwäsche-Verdacht

Andrij Jermak, der ehemalige Leiter des Präsidialamtes der Ukraine, steht unter Verdacht, Teil einer Geldwäschegruppe gewesen zu sein. Wie Elt berichtet, wird ihm vorgeworfen, an der Geldwäsche von fast neun Millionen Euro beteiligt gewesen zu sein.

Andrij Jermak, ehemaliger Berater von Selenskyj, unter Geldwäsche-Verdacht
Bild: static.express.de

Andrij Jermak, der bis November 2022 als Leiter des Präsidialamtes der Ukraine tätig war, wird von den ukrainischen Antikorruptionsbehörden verdächtigt, Teil einer Gruppe gewesen zu sein, die sich der Geldwäsche von mehreren Millionen Euro schuldig gemacht hat. Diese Vorwürfe wurden vom Antikorruptionsbüro (NABU) und der Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) erhoben.

Die Ermittler berichten, dass die organisierte Gruppe in die Geldwäsche von umgerechnet fast neun Millionen Euro verwickelt sein soll, die mit einem Luxusbauprojekt in der Nähe von Kiew in Verbindung steht. Jermak wird konkret beschuldigt, dieser Gruppe angehört zu haben.

Jermak trat im November 2022 von seinem Posten zurück, nachdem Korruptionsvorwürfe gegen ihn laut wurden. Er war ein langjähriger Vertrauter des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und leitete das Präsidentenbüro seit 2020, wo er als einer der einflussreichsten Politiker des Landes galt.

Die aktuellen Vorwürfe werfen ein Schatten auf die ukrainische Regierung, die sich inmitten des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine um internationale Unterstützung bemüht. Korruption bleibt ein zentrales Problem, das die Bemühungen um Reformen und die Bekämpfung von Missständen in der Ukraine behindert.