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EU-Außenminister verhängen Sanktionen gegen gewaltbereite Siedler im Westjordanland

Die EU-Außenminister haben Sanktionen gegen gewaltbereite Siedler im Westjordanland verhängt. Dies wurde am Montag während eines Treffens in Brüssel beschlossen.

EU-Außenminister verhängen Sanktionen gegen gewaltbereite Siedler im Westjordanland
Bild: bilder.deutschlandfunk.de

Die EU-Außenminister haben am Montag in Sanktionen gegen gewaltbereite Siedler im Westjordanland beschlossen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die anhaltende Gewalt in der Region zu bekämpfen und die Sicherheit zu erhöhen. Die Entscheidung folgt auf die jüngsten Eskalationen zwischen israelischen Siedlern und palästinensischen Zivilisten.

Josep Borrell, der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, erklärte: „Wir müssen klare Zeichen setzen, um Gewalt und Aggression zu verurteilen.“ Die Sanktionen umfassen Reisebeschränkungen und Vermögenssperren für Einzelpersonen, die an gewalttätigen Übergriffen beteiligt sind.

Hintergrund dieser Entscheidung sind die wiederholten Angriffe von Siedlern auf palästinensische Gemeinden, die in den letzten Monaten zugenommen haben. Die EU sieht in diesen Vorfällen eine Bedrohung für den Frieden und die Stabilität in der Region.

Die Sanktionen sollen auch als Signal an die israelische Regierung dienen, dass die internationale Gemeinschaft die Gewalt nicht toleriert. Die EU fordert eine Rückkehr zu Verhandlungen und eine friedliche Lösung des Konflikts.