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EU plant direkten Gesprächskanal zu Wladimir Putin

Die EU möchte einen direkten Gesprächskanal zu Wladimir Putin einrichten. Laut Süddeutsche Zeitung reklamiert die Außenbeauftragte Kaja Kallas diese Aufgabe für sich.

EU plant direkten Gesprächskanal zu Wladimir Putin
Bild: sueddeutsche.de

Die Europäische Union (EU) plant, einen direkten Gesprächskanal zum russischen Machthaber Wladimir Putin einzurichten. Die estnische Außenbeauftragte Kaja Kallas hat sich diese Aufgabe reklamiert, jedoch gibt es Bedenken, ob sie die geeignete Person für diese heikle Mission ist.

Gerhard Schröder, der frühere deutsche Kanzler, wurde von Putin als möglicher Vermittler ins Gespräch gebracht. Dies könnte jedoch eher dazu dienen, Unruhe in der schwarz-roten Koalition zu stiften, als tatsächlich zu einer Lösung im Ukrainekrieg beizutragen.

Die Diskussion über die Rolle von Kallas und die Möglichkeit, Schröder einzubeziehen, zeigt die Komplexität der diplomatischen Bemühungen der EU im Kontext des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Die EU steht vor der Herausforderung, eine einheitliche und effektive Strategie zu entwickeln, um mit Russland in Verhandlungen zu treten.