Wie der Tagesspiegel unter Berufung auf den „Sonntagstrend“ des Instituts Insa für die „Bild am Sonntag“ berichtet, kommt die AfD auf 29 Prozent – sieben Punkte mehr als die Union von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU/CSU), die unverändert bei 22 Prozent liegt. Die FDP gewinnt einen Prozentpunkt und erreicht vier Prozent, scheitert damit aber weiter an der Fünf-Prozent-Hürde.
Die Grünen bleiben bei 14 Prozent, die SPD bei zwölf Prozent. Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD kommt zusammen auf 34 Prozent – ein Minus von fast einem Viertel der Wähler seit der Bundestagswahl im Februar 2025. Die Linke legt um einen Punkt auf elf Prozent zu, das BSW liegt bei drei Prozent. Befragt wurden vom 18. bis 22. Mai 1203 Wahlberechtigte.
Der 74-jährige Wolfgang Kubicki hatte den Machtkampf um den FDP-Vorsitz für sich entschieden; sein Mitbewerber, NRW-Landeschef Henning Höne, zog sich zurück. Insa-Chef Hermann Binkert sagte dem Blatt: „Die drei Koalitionsparteien haben seit der letzten Wahl fast jeden vierten Wähler verloren.“
Quelle: www.tagesspiegel.de



