Die Bundesregierung in Berlin erwägt, Gerhard Schröder, den ehemaligen Kanzler und Freund von Wladimir Putin, als Verhandler für Gespräche mit Russland einzusetzen. Laut UNIAN könnte Schröder in dieser Rolle zusammen mit dem deutschen Präsidenten Frank-Walter Steinmeier auftreten.
Ursprünglich hatte Berlin die Idee, Schröder als Vermittler einzusetzen, zurückgewiesen. Ein Regierungsvertreter erklärte, dass diese Vorschläge Teil einer „hybriden Strategie“ Russlands seien und dass Deutschland sich nicht spalten lasse.
Die Deutsche Welle berichtet, dass die Bundesregierung klar gemacht hat, dass direkte Verhandlungen nur in Betracht gezogen werden, wenn Russland bereit ist, von seinen „roten Linien“ abzurücken. Dies geschieht in einem Kontext, in dem der Europäische Union der Wunsch nach direkten Gesprächen mit dem Kreml geäußert wurde.



