Wie der BR24 TV am 14. Juni 2026 berichtete, ist die Blutversorgung in Bayern aktuell stabil. Doch die regelmäßigen Spender werden älter, und junge Menschen kommen nach der ersten Spende oft nicht wieder. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) sieht darin eine wachsende Herausforderung.
„Junge Menschen spenden schon, aber vielleicht nicht so nachhaltig, wie wir uns das wünschen“, sagte Georg Götz, Geschäftsführer des BRK-Blutspendedienstes. Die Aufgabe sei, Erstspender zu Dauerspendern zu machen. Als Grund für die fehlende Nachhaltigkeit nannte Götz gesellschaftliche Veränderungen: Ausbildung, Studium und Beruf ließen weniger Zeit, während Freizeitangebote zunähmen.
Der 22-jährige Medizinstudent Vincent Wiesböck spendete an einem Nachmittag zum ersten Mal Blut. „Die Idee war schon länger da“, sagte er. Die Werbung des Blutspendedienstes habe ihn angesprochen. Blutkonserven werden täglich nach Unfällen, bei Operationen oder in der Krebstherapie gebraucht.
Quelle: BR



