Der Iran stellt die diplomatischen Gespräche mit den USA infrage. Wie Zdfheute berichtet, reagierte Teheran damit auf israelische Angriffe in den Beiruter Vororten. Parlamentspräsident und Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf schrieb auf der Plattform X: „Wenn Ihr weder den Willen noch die Fähigkeit habt, Euren Verpflichtungen nachzukommen, dann kann man den diplomatischen Weg auch nicht fortsetzen.“
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) schalteten sich ebenfalls ein. Ein Sprecher der IRGC verkündete im staatlichen Sender Irib: „Es besteht kein Zweifel, dass diese Verbrechen nicht unbeantwortet bleiben werden.“ Die Drohung richtet sich gegen Israel.
Hintergrund der Verstimmung ist eine rote Linie des Iran: Ein kompletter Stopp aller Kampfhandlungen, auch im Libanon. Die Regierung in Teheran hatte mehrfach klargemacht, dass sie die Gespräche abbrechen werde, falls diese Kernforderung nicht erfüllt werde.
Die israelischen Angriffe im Libanon hatten zuletzt zugenommen. Die USA sind Vermittler in den Gesprächen zwischen Iran und Israel. Ob das angestrebte Abkommen zur Beendigung des Krieges noch zustande kommt, ist nun fraglich.
Quelle: www.zdfheute.de



