Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat am Dienstag die Kritik an den jüngsten Abschiebungen von Afghanen zurückgewiesen. Diese Abschiebungen betreffen Personen, die schwere Straftaten begangen haben und aus der Haft abgeschoben wurden, erklärte er bei einer Veranstaltung der CDU-Bürgerschaftsfraktion im Hamburger Rathaus.
In der Nacht zum Dienstag wurden 32 Afghanen per Charterflug vom Flughafen Leipzig/Halle in ihr Heimatland abgeschoben. Laut dem Bundesinnenministerium handelt es sich um Straftäter, die unter anderem wegen Vergewaltigung, Tötungsdelikten und Drogenhandel verurteilt wurden. Die Abgeschobenen stammen aus mehreren Bundesländern, darunter Nordrhein-Westfalen und Bayern.
Kritik kam von der Linken-Politikerin Clara Bünger, die den Bund und die Länder beschuldigte, menschenrechtliche Bedenken ignoriert zu haben. Dobrindt entgegnete, dass es in den vergangenen Jahren nicht an Humanität, sondern an Ordnung in der Migrationspolitik gefehlt habe.
Quelle: www.zeit.de



