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Streit um Eisschnelllauf: Erfurter Kader unterzeichnen Athletenvereinbarung

Der Streit um die Strukturreform im deutschen Eisschnelllauf ist noch nicht beigelegt. Die Erfurter Kader haben die Athletenvereinbarung unterschrieben, aber nur unter Forderungen.

Streit um Eisschnelllauf: Erfurter Kader unterzeichnen Athletenvereinbarung
Bild: tagesspiegel.de

Alle Kadersportler des Bundesstützpunktes Erfurt hätten dies zum Stichtag an diesem Freitag getan, wie die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft mitteilte.

Allerdings fügten sie einen sogenannten „Side Letter“ mit „Hinweisen, Erwartungen und Forderungen“ bei. „Den von ihnen zusätzlich übersandten Side Letter werden wir sorgfältig prüfen und uns zeitnah mit den darin formulierten Anliegen und Forderungen beschäftigen“, erklärte DESG-Präsident Matthias Große in einer Verbandsmitteilung.

Im Vorfeld hatte das Präsidium des Thüringer Eis- und Rollsportverbandes (Terv) den Kaderathletinnen und -athleten am Bundesstützpunkt Erfurt geraten, die Athletenvereinbarung in der vom DESG-Präsidium vorgelegten Fassung, die mit einem Standortwechsel nach Berlin oder Inzell verknüpft ist, nicht zu unterschreiben. Demnach sollen ab Juli die Kaderathleten auf die Standorte Inzell (Mehrkampf und Langstrecke) sowie Berlin (Sprint) konzentriert werden.

Quelle: www.tagesspiegel.de