Ousmane Dembélé war der überragende Spieler beim 4:1 (3:1)-Erfolg der Équipe Tricolore gegen die völlig neu formierten Norweger. Der Offensivstar von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain traf in der 7., 20. und 32. Minute und brachte damit seine Kritiker zum Verstummen, die nach dem WM-Auftakt laut geworden waren. Kylian Mbappé glänzte als zweifacher Vorlagengeber.
Norwegen kam durch Thelo Aasgaard (21.) zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer. Nach der Pause vergab Jörgen Strand Larsen, der Erling Haaland ersetzte, einen Foulelfmeter an Keeper Mike Maignan. Désiré Doué (90.+4) setzte den Schlusspunkt. Haaland saß die gesamte Partie über nur auf der Bank – das erwartete „Duell der Giganten“ mit Mbappé blieb aus.
Frankreich gewann erstmals seit 1998 alle drei Gruppenspiele – damals endete der Lauf mit dem ersten WM-Titel. Sollten sowohl Deutschland als auch Frankreich ihr Sechzehntelfinale gewinnen, treffen beide am 4. Juli in Philadelphia aufeinander. Der Gegner der Franzosen in der K.o.-Runde steht noch nicht fest; infrage kommen Schweden und Paraguay. Norwegen, das bereits vor der Partie für die K.o.-Runde qualifiziert war, trifft auf die Elfenbeinküste.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps fehlte wegen des Todes seiner Mutter; sein Assistent Guy Stéphan übernahm die Leitung an der Seitenlinie.
Quelle: www.tagesspiegel.de



