Ewald Arenz schildert in einem Artikel seinen persönlichen Werdegang, der ihn von einem als Versager geltenden Schüler zu einem engagierten Lehrer führte. Nach einer turbulenten beruflichen Odyssee entschied er sich, an die Universität zurückzukehren, um mehr Geld zu verdienen und Zeit zum Schreiben zu gewinnen. Diese Entscheidung markierte den Beginn seiner Karriere im Lehrberuf.
Im Referendariat entdeckte Arenz die Freude am Unterrichten und den zwischenmenschlichen Austausch mit seinen Schülern. Er betont, dass Lehrer nicht die Freunde ihrer Schüler sein können, sondern eine professionelle Distanz wahren müssen. Diese Erkenntnis prägte seine Einstellung zum Beruf und half ihm, seine Rolle als Lehrer zu definieren.
Trotz anfänglicher Unsicherheiten und Entlassungen fand Arenz schließlich seine Bestimmung in der Schule. Getrieben von der Freude, junge Menschen zu formen und zu begleiten, entwickelte er eine Leidenschaft für das Lehren. Er reflektiert über seine eigene Schulzeit, in der er mit schlechten Noten kämpfte, und erkennt, wie weit er sich seitdem entwickelt hat.
Sein Weg zeigt, dass es nie zu spät ist, seine Berufung zu finden und dass persönliche Herausforderungen oft zu wertvollen Erkenntnissen führen können. Arenz‘ Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel für die Kraft der Selbstfindung und des Engagements im Bildungsbereich.



