Der FDP-Bundesparteitag in Berlin hat Kubicki zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Wie der Deutschlandfunk berichtet, setzte sich Kubicki in einer Kampfabstimmung gegen seine Mitbewerber durch. Der 73-Jährige übernimmt die Führung der Liberalen in einer Phase, in der die Partei nach klaren Profil sucht.
In seiner ersten Rede als Vorsitzender warb Kubicki für einen konservativ-liberalen Kurs. Er betonte die Notwendigkeit einer funktionierenden Marktwirtschaft und forderte mehr Wirtschaftswachstum. Die Partei müsse sich wieder stärker auf ihre wirtschaftsliberalen Wurzeln besinnen, so Kubicki vor den Delegierten.
Die Wahl des neuen Vorsitzenden gilt als Signal für eine programmatische Neuausrichtung der FDP. Kubicki, bisher langjähriger Vizepräsident des Bundestags, gilt als erfahrener Politiker mit klarem Profil. Der konservativ-liberale Kurs, den er anpeilt, könnte die FDP inhaltlich näher an die Union rücken.
Quelle: www.deutschlandfunk.de



