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Heizungstausch: Regierung kürzt Förderung für Wärmepumpen

Die Bundesregierung plant, die Zuschüsse für Wärmepumpen und andere klimafreundliche Heizungen deutlich zu reduzieren. Wie der Spiegel berichtet, sollen im Finanzplanzeitraum bis 2030 rund 2,1 Milliarden Euro eingespart werden.

Heizungstausch: Regierung kürzt Förderung für Wärmepumpen
Bild: cdn.prod.www.spiegel.de

Die Bundesregierung plant, die Zuschüsse für Wärmepumpen und andere klimafreundliche Heizungen deutlich zu reduzieren. Wie der Spiegel berichtet, sollen im Finanzplanzeitraum bis 2030 rund 2,1 Milliarden Euro eingespart werden.

Die maximal förderfähigen Kosten für den Einbau einer Wärmepumpe sinken von derzeit 30.000 Euro ab kommendem Jahr auf 28.000 Euro und dann alle sechs Monate um weitere 750 Euro. Im zweiten Halbjahr 2030 lägen sie bei 22.000 Euro, wie aus einem Schreiben des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervorgeht, das dem Spiegel vorliegt.

Der sogenannte Klimabonus für den frühzeitigen Austausch einer alten Heizung sinkt ab kommendem Jahr alle sechs Monate um vier Prozentpunkte und läuft 2029 aus. Zugleich wird der Einkommensbonus ausdifferenziert: Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen unter 30.000 Euro erhalten künftig 40 Prozent Förderung, für Einkommen zwischen 40.000 und 50.000 Euro gibt es zehn Prozent. Familien mit minderjährigen Kindern profitieren von einem einmaligen Kinderzuschlag von 10.000 Euro, der vom anzusetzenden Einkommen abgezogen wird.

Neu eingeführt wird ein Bonus von bis zu 15 Prozent für Heizungen aus heimischer Produktion – definiert als „Made with Europe“ oder Wertschöpfung innerhalb der EU. Der Effizienzbonus für Wärmepumpen entfällt, der Wechsel von Fernwärme zu einer anderen Heizung wird nicht mehr gefördert. Die Einsparungen aus der Abschaffung des Klimabonus und der Absenkung der förderfähigen Kosten belaufen sich auf 5,5 Milliarden Euro, denen Mehrausgaben von knapp vier Milliarden Euro für den neuen Einkommensbonus und den Kinderzuschlag gegenüberstehen.

Quelle: www.spiegel.de