Wie der Spiegel berichtet, besuchte Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (CDU), am zweiten Tag seiner Polen-Reise die Auschwitz-Birkenau. Dort legte er ein Grablicht nieder und sprach spontan mit einer Schulklasse aus Flensburg. Ein 16-jähriger Schüler sagte zu Wüst, die Berge von Haaren ehemaliger Häftlinge begreife man erst, wenn man sie mit eigenen Augen gesehen habe. Wüst selbst zeigte sich betroffen: „Die ganze Dimension hier, die geht ins Gefühl.“
Wüst sieht auf seiner Reise auch, wie sich Polen angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine rüstet. Der Besuch in Auschwitz ist Teil eines minutiös geplanten Programms, das die deutsch-polnische Aussöhnung betont. In der CDU wird Wüst als möglicher Nachfolger von Parteichef Friedrich Merz genannt, der derzeit in Berlin um innenpolitische Reformen ringt.
EuroPulse berichtete am 16. Mai 2026 über die Kritik des Ex-US-Botschafters Richard Grenell an Merz nach dessen Aussage zu den USA: Ex-Botschafter Grenell kritisiert Merz nach USA-Aussage.
Quelle: www.spiegel.de



