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Mexiko-Fans sorgen mit homophobem Sprechchor für WM-Eklat

Beim WM-Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador sollen mexikanische Fans einen homophoben Sprechchor gegen Ecuadors Torhüter angestimmt haben. Der Vorfall ereignete sich im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.

Mexiko-Fans sorgen mit homophobem Sprechchor für WM-Eklat
Bild: tagesspiegel.de

Beim WM-Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt sollen mexikanische Fans einen homophoben Sprechchor angestimmt haben. Der Gesang richtete sich gezielt gegen Ecuadors Torhüter Hernán Galindez, als dieser den Ball zum Abstoß bereitlegte. Medien, darunter die Nachrichtenagentur AP, berichteten übereinstimmend über den Vorfall in der extrem lauten Stadion-Kulisse.

Das Problem homophober Sprechchöre ist im mexikanischen Fußball nicht neu. Bereits rund drei Wochen vor WM-Beginn hatte die FIFA bei einem Testspiel in Puebla Fanbereiche aus diesem Grund sperren lassen. Der mexikanische Verband hatte die Maßnahme zuvor mitgeteilt. „In Übereinstimmung mit dem Beschluss wurden einige Bereiche gemäß den von der FIFA und den Stadionbetreibern festgelegten Bestimmungen für den öffentlichen Verkauf gesperrt“, hieß es in einer Mitteilung des FMF.

Kurz vor dem WM-Turnier startete der mexikanische Verband zudem eine Kampagne unter dem Titel „Die Welle ja, der Ruf nein“. Mit der Welle ist die legendäre La Ola gemeint, die vor vierzig Jahren bei der WM in Mexiko entstand. Vorgestellt wird die Kampagne von Spielern der damaligen Weltmeister-Mannschaft.

Quelle: www.tagesspiegel.de