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Deutschland schließt russisches Konsulat nach Drohnenvorfall

Deutschland reagiert auf die mutmaßliche russische Beteiligung an einem Drohnenvorfall nahe Leipzig mit der Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und des „Russischen Hauses“ in Berlin. Wie die Ukrainska Pravda berichtet, kündigte Außenminister Johann Wadephul zudem neue EU-Sanktionen an.

Deutschland schließt russisches Konsulat nach Drohnenvorfall
Bild: uimg.pravda.com.ua

Deutschland reagiert auf die mutmaßliche russische Beteiligung an einem Drohnenvorfall nahe Leipzig mit der Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und des „Russischen Hauses“ in Berlin. Wie die Ukrainska Pravda berichtet, kündigte Außenminister Johann Wadephul zudem neue EU-Sanktionen an.

Die Bundesregierung zieht Konsequenzen aus dem Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle: Das russische Generalkonsulat in Bonn und das „Russische Haus“ in Berlin müssen schließen. Außenminister Johann Wadephul kündigte die Maßnahmen als Antwort auf die hybride Attacke an, bei der am 4. August eine mit Sprengstoff bestückte Drohne nahe einer ukrainischen Antonov-Maschine entdeckt worden war.

Zuvor hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt Russland für den Vorfall verantwortlich gemacht. Wadephul erklärte, die Beziehungen zu Moskau verschlechterten sich weiter; Deutschland handle koordiniert mit EU- und NATO-Partnern. Neben den Schließungen sollen neue Personen auf die EU-Sanktionslisten gesetzt werden.

Der russische Botschafter wird zu einem Gespräch einbestellt. Die russische Botschaft in Berlin bleibt damit die einzige diplomatische Vertretung Moskaus in Deutschland. Zudem kündigte der Minister eine Verschärfung der Grenzkontrollen für russische Staatsbürger an; der Druck auf die sogenannte Schattenflotte solle fortgesetzt werden.

Quelle: www.pravda.com.ua