Die iranische Regierung hat bestätigt, dass sie auf einen US-Friedensvorschlag reagiert hat, der inmitten eines fragilen Waffenstillstands präsentiert wurde. Laut iranischen Staatsmedien wurde die Antwort über pakistanische Vermittler an Washington weitergeleitet. Dies geschah, nachdem die USA ein einseitiges 14-Punkte-Memorandum vorgelegt hatten, das die Öffnung der Straße von Hormuz und einen Rahmen für weitere Gespräche über das iranische Atomprogramm vorsieht.
Benjamin Netanyahu, der israelische Premierminister, äußerte sich in einem Interview und betonte, dass der Krieg gegen Iran fortgesetzt werde, solange Teheran über einen Vorrat an hochangereichertem Uran (HAU) verfüge. „Es ist nicht vorbei, weil es immer noch nukleares Material gibt, das aus dem Iran entfernt werden muss“, erklärte Netanyahu in einem Auszug aus einem CBS-Interview.
Netanyahu forderte, dass die Anreicherungsanlagen in Iran abgebaut werden müssen. Er betonte, dass die beste Vorgehensweise darin bestehe, in den Iran einzudringen, um das spaltbare Material im Rahmen eines Abkommens zu sichern. In einem separaten Interview äußerte sich der US-Präsident Donald Trump gelassener zu dem HAU-Vorrat und schlug vor, dass Satellitenüberwachung vorerst ausreiche, um sicherzustellen, dass niemand Zugang zu dem Material habe.
Die Situation bleibt angespannt, da die militärischen Aktivitäten in der Region zunehmen und die Möglichkeit eines erneuten Konflikts besteht. Netanyahu warnte, dass die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm weiterhin ernst genommen werden müsse.
Quelle: www.theguardian.com



