Die ukrainischen Streitkräfte attackieren gezielt Brücken, die zur besetzten Krim führen, und unterbrechen damit zentrale Versorgungsrouten. Wie 24tv unter Berufung auf Petro Andriuschtschenko, Leiter des Zentrums zur Untersuchung der Besatzung, berichtet, beklagen sich die russischen Bewohner der Halbinsel über Explosionen und eine wachsende Treibstoffknappheit.
Andriuschtschenko zufolge hätten die Russen die ukrainischen Angriffe auf ihre Städte zunächst bejubelt, aber nicht erwartet, dass sich die Regeln des Krieges ändern könnten. Nun sähen sie einen Rückgang des Warenumschlags: Nicht nur Treibstoff werde knapp, auch Lebensmittel verschwänden aus den Läden. Die Preise stiegen. Der Experte prognostiziert, dass die Stimmung unter den Besatzern bis August grundlegend anders sein werde als zuvor.
Zusätzlich hätten die Besatzer den Transport von Kindergruppen über die Kertsch-Brücke durch die Region Rostow verboten. Dies bedeute, dass Ferienlager wie der bekannte Pionierlagerkomplex „Artek“ in diesem Sommer leer blieben – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Halbinsel falle weg.
Quelle: 24tv.ua



