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Ukrainische Angriffe auf Krim-Logistik: Treibstoffmangel bei Russen

Ukrainische Angriffe auf die russische Logistik in der besetzten Krim haben zu Treibstoffmangel geführt. Wie UNIAN unter Berufung auf Militärexperten berichtet, könnte die Blockade der Nachschubwege bald zu Erfolgen der ukrainischen Streitkräfte an der Front führen.

Ukrainische Angriffe auf Krim-Logistik: Treibstoffmangel bei Russen
Bild: images.unian.net

Die ukrainischen Streitkräfte haben durch gezielte Angriffe auf die russische Logistik in der besetzten Krim einen Treibstoffmangel ausgelöst. Wie UNIAN berichtet, erklärte der Militärexperte Pawlo Naroschnyj im Radio NV, dass die Blockade der Nachschubwege sich in Erfolge an der Front umwandeln werde. „Wir sehen Angriffe auf verschiedene Komponenten, auf Öllager – die geografische Spannweite ist enorm“, so Naroschnyj.

Nach Angaben des Experten seien auf der Transportroute von Rostow in die besetzte Krim fast 60 bis 70 Prozent des Verkehrsaufkommens zerstört worden. In den besetzten Gebieten der Krim, der Luhansk- und Donezk-Region sowie im Süden der Oblast Saporischschja herrsche Treibstoffmangel. „Das bedeutet, dass die Logistik zum Erliegen gekommen ist“, betonte Naroschnyj.

Der Experte räumte ein, dass sich der logistische Erfolg noch nicht vollständig in einen militärischen Vorteil umgesetzt habe. Die ukrainischen Streitkräfte seien jedoch im Süden der Ukraine vorgerückt, wenn auch langsam. „In der Nähe von Cherson auf den Inseln haben wir Stellungen zurückerobert, die Zahl der Angriffe in Richtung Orichiw und Mala Tokmatschka ist deutlich zurückgegangen“, so Naroschnyj. Er zeigte sich überzeugt, dass der logistische Erfolg sich letztlich in Erfolge auf dem Schlachtfeld umwandeln werde.

Quelle: www.unian.ua