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Laserwaffe gegen Drohnen: Bundeswehr testet in Meppen

Auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen testet die Bundeswehr eine Laserwaffe zur Drohnenabwehr. Wie der NDR berichtet, könnte die Technologie ab 2028 bei Heer, Marine und Luftwaffe zum Einsatz kommen.

Laserwaffe gegen Drohnen: Bundeswehr testet in Meppen
Bild: images.ndr.de

Die Wehrtechnische Dienststelle (WTD) 91 in Meppen (Niedersachsen) ist einer der größten Erprobungsplätze für Waffentechnik in Westeuropa. Auf einem 30 Kilometer langen und bis zu sieben Kilometer breiten Gelände haben Experten zuletzt Laserwaffen getestet, die unter anderem Drohnen abwehren sollen. Der NDR war bei einem Test vor Ort.

Bei der Vorführung trafen kurze, energiegeladene Lichtbündel eine Drohne in mehreren Hundert Metern Entfernung. Drei Aluminiumplaketten an einem Rohr wurden im Flug präzise durchlöchert. Anders als herkömmliche Waffen erzeugen die Laser weder Lärm noch sichtbare Mündungsblitze. Frank Dosquet, Direktor der WTD 91, erklärte gegenüber dem NDR: „Man kann sagen, dass wir in diesem Bereich weltweit führend sind.“

Die Lasertechnologie soll bestehende Waffensysteme ergänzen. Neben der Drohnenabwehr könnte sie auch zur Sprengung von Landminen eingesetzt werden. Probleme mit der Energieversorgung und Zielgenauigkeit, etwa auf See, seien gelöst. Dosquet zufolge steht einer Einführung nichts mehr im Weg. Die Kosten pro Einheit werden auf unter zehn Millionen Euro geschätzt; bei Serienproduktion könnten sie sinken. Die Truppe könnte bereits 2028 mit Laserwaffen ausgerüstet werden.

Quelle: www.ndr.de