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Nepal: Über 900 Tote nach Flutkatastrophe, Rettungsteams im Einsatz

Die Zahl der Todesopfer nach den verheerenden Sturzfluten in Nepal ist auf über 900 gestiegen, wie The Guardian berichtet. Rettungskräfte suchen weiterhin nach Hunderten Vermissten, die in Tunneln von Wasserkraftprojekten eingeschlossen sein könnten.

Nepal: Über 900 Tote nach Flutkatastrophe, Rettungsteams im Einsatz
Bild: i.guim.co.uk

Die Zahl der Todesopfer nach den verheerenden Sturzfluten in Nepal ist auf über 900 gestiegen, wie The Guardian berichtet. Rettungskräfte suchen weiterhin nach Hunderten Vermissten, die in Tunneln von Wasserkraftprojekten eingeschlossen sein könnten.

Rettungsteams in Nepal kämpfen weiterhin darum, zu Hunderten Menschen vorzudringen, die in Tunneln und unterirdischen Bereichen von einem halben Dutzend Wasserkraftprojekten eingeschlossen sein könnten. Die Behörden gehen davon aus, dass mehr als 900 Arbeiter nach den verheerenden Sturzfluten vermisst werden.

Die Zahl der Todesopfer durch die beispiellose Flut aus Eis, Gestein, Schlamm und Geröll, die am Mittwoch vergangener Woche durch die Täler Nepals fegte, ist auf 903 gestiegen. Auf der tibetischen Seite der Grenze werden 16 Tote gemeldet. Mehr als 4.000 Menschen gelten in Nepal als vermisst, weitere 500 in Tibet. Hunderte Leichen, viele davon unidentifiziert, wurden in flachen Gräbern beigesetzt.

Großangelegte Rettungsoperation

Nepals Premierminister Balendra Shah erklärte, dass fast 21.000 Sicherheitskräfte an den Rettungsoperationen beteiligt seien, zusätzlich zu zivilen Helfern und Freiwilligen. Der staatliche chinesische Sender CCTV berichtete, dass Peking mehr als 2.100 Rettungskräfte mobilisiert habe.

Das Rote Kreuz schätzt, dass mehr als 90.000 Menschen von der Katastrophe betroffen sein könnten. China und einige Experten führen das Ereignis auf die Auswirkungen der Klimakrise zurück.

Rassistische Kommentare gegen vermisste Australier

Die Katastrophe hat in Australien eine Debatte über Rassismus ausgelöst. In sozialen Medien wurden eine Reihe rassistischer Kommentare über vermisste Australier veröffentlicht. Die meisten von ihnen befanden sich auf Pilgerreisen, unter anderem zum Kailash in Tibet.

Mainstream-Medien wie News Corp, Channel 7, Channel 10 und Nine wurden auf Facebook-Artikeln, die die vermissten Australier identifizierten, mit äußerst beleidigenden und diskriminierenden Kommentaren konfrontiert.

Die Flutkatastrophe in Nepal hat eine der größten Rettungsaktionen in der Geschichte des Landes ausgelöst. Die internationale Gemeinschaft hat ihre Unterstützung angeboten, während die Behörden weiterhin um das Leben der Vermissten kämpfen.

Quelle: www.theguardian.com