Wie der Tagesspiegel berichtet, rechnet Pantisano mit einem starken Ergebnis bei der Wahl zum Co-Parteichef. „Mit einem Ergebnis über 70 Prozent wäre ich sehr zufrieden“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Der 46-Jährige tritt beim Parteitag in Potsdam an, um die Nachfolge von Jan van Aken anzutreten, der aus gesundheitlichen Gründen ausscheidet. Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner kandidiert erneut.
Pantisano will die Linke stärker in den Betrieben verankern und Proteste organisieren. „Die nächsten Wochen gilt es, den Widerstand unter den Arbeitern und Arbeiterinnen zu organisieren gegen eine Bundesregierung, die ihre Leistung mit Füßen tritt“, sagte er. Konkret plant er, nach dem Parteitag mit Mitgliedern nach Sachsen-Anhalt zu reisen, um die Genossen im Landtagswahlkampf zu unterstützen.
Der Architekt und Stadtplaner vertritt als Bundestagsabgeordneter die Region Stuttgart und Konstanz. Bei der Oberbürgermeisterwahl in Konstanz unterlag er 2020 mit rund 45 Prozent knapp dem CDU-Kandidaten.
Quelle: www.tagesspiegel.de



