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Protest gegen Schließung der Geburtenstation in Potsdam wächst

Mehr als 15.500 Menschen haben eine Petition gegen die geplante Schließung der Geburtenstation am St. Josefs-Krankenhaus in Potsdam unterzeichnet. Die Station soll nach Angaben des Krankenhauses zum 1. August im Zuge der Krankenhausreform geschlossen werden.

Protest gegen Schließung der Geburtenstation in Potsdam wächst
Bild: tagesspiegel.de

Mehr als 15.500 Menschen haben eine Petition gegen die geplante Schließung der Geburtenstation am St. Josefs-Krankenhaus in Potsdam unterzeichnet. Die Station soll nach Angaben des Krankenhauses zum 1. August im Zuge der Krankenhausreform geschlossen werden.

Die Geburtenstation am St. Josefs-Krankenhaus in Potsdam soll in wenigen Wochen geschlossen werden. Seit der Eröffnung im April 1997 kamen dort nach Angaben des Krankenhauses mehr als 10.000 Kinder zur Welt. Die Schließung ist für den 1. August geplant und wurde Anfang der Woche bekannt.

Die Petition gegen das Aus der Station hat bereits über 15.500 Unterschriften gesammelt. Mütter und Väter äußern in Kommentaren ihre Bestürzung. Eine Frau schrieb, die Station sei ein Ort voller Wärme und Fürsorge. Eine andere Mutter berichtete, dass das Team bei Komplikationen alles versucht habe, um einen Kaiserschnitt zu vermeiden.

Mit der Schließung der Geburtsstation geht auch das Aus der brandenburgweit einzigen Babyklappe einher. Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos) sprach sich dafür aus, am kommunalen Bergmann-Klinikum eine Babyklappe einzurichten. Auch das Bergmann-Klinikum wird ab August seine Leistungen einschränken und die Bereiche Orthopädie und Gefäßchirurgie nicht mehr vorhalten.

Quelle: www.tagesspiegel.de