Die Rentenkommission empfiehlt einen grundlegenden Umbau der gesetzlichen Rente in Deutschland. Künftig soll ein Teil der Beiträge nicht nur direkt an die aktuellen Rentner fließen, sondern auch am Kapitalmarkt angelegt werden. Dies umfasst die Einführung einer verpflichtenden kapitalgedeckten Komponente in der gesetzlichen Rentenversicherung.
Zusätzlich schlägt die Kommission vor, das Renteneintrittsalter schrittweise an die steigende Lebenserwartung zu koppeln und die abschlagsfreie Rente mit 63 für besonders langjährig Versicherte auslaufen zu lassen. Nach ihrer Auswertung wird diese Regelung vor allem von Menschen mit stabilen Erwerbsbiografien genutzt, also eher von Besserverdienenden, gesünderen Beschäftigten und Männern.
Die Kommission orientiert sich dabei am schwedischen Modell, das als erfolgreich gilt. Nach Berechnungen würden jährlich rund 30 bis 35 Milliarden Euro in einen Kapitalstock fließen, dessen Erträge die gesetzliche Rente stützen sollen.
Quelle: www.zeit.de



