Die russische Rohölförderung ist im Mai auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr gefallen. Wie die Kyivpost berichtet, produzierte Russland nur noch 9,009 Millionen Barrel pro Tag. Das sind fast 690.000 Barrel weniger, als die OPEC+ dem Land als Ziel vorgegeben hat.
Grund für den Rückgang sind nach Angaben der Kyivpost die verstärkten ukrainischen Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur. Allein im Mai habe die Ukraine 31 Attacken auf Ölanlagen durchgeführt. Die Schläge zielen darauf ab, die russische Kriegswirtschaft zu schwächen, indem sie die Treibstoffversorgung der Armee und die Einnahmen aus Ölexporten treffen.
Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Raffinerien und Lagerhäuser in den vergangenen Monaten deutlich intensiviert. Die Produktionsausfälle zeigen, dass diese Taktik zunehmend Wirkung zeigt. Russland bleibt trotz der Drosselung einer der größten Ölproduzenten der Welt, doch die ukrainischen Attacken setzen die Branche unter Druck.
Quelle: www.kyivpost.com



