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Siemens Energy: Windkraft als Zukunftshoffnung trotz Kursrücksetzer

Die Aktie von Siemens Energy ist nach einem Rekordhoch im April wieder gefallen, wie die FAZ berichtet. Dennoch sieht der Konzern die Windkraft-Tochter Siemens Gamesa auf einem vielversprechenden Weg.

Siemens Energy: Windkraft als Zukunftshoffnung trotz Kursrücksetzer
Bild: media0.faz.net

Der Energietechnikkonzern Siemens Energy steht an der Börse unter Druck. Nach einem Rekordhoch von mehr als 190 Euro Ende April fiel der Kurs auf nun 143 Euro, wie die FAZ berichtet. Als Gründe nennt der Bericht mögliche Überkapazitäten bei Gaskraftwerken, Gewinnmitnahmen und ein insgesamt skeptischeres Marktsentiment.

Vorstandschef Christian Bruch hält jedoch an der Windkraft-Tochter Siemens Gamesa fest und gibt ehrgeizige Ziele vor. Mittelfristig soll die Rendite von Gamesa auf das Niveau der anderen Sparten steigen, also in den niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Für dieses Jahr gilt das Erreichen der Gewinnschwelle fast als sicher.

Bruch erhöht den Druck auf Gamesa, weil der Kapitalmarkt schwächere Sparten nicht dauerhaft subventionieren will. Der wachsende Strombedarf weltweit – auch durch Rechenzentren für Künstliche Intelligenz – sorge für eine hohe Nachfrage nach Gasturbinen und Netztechnik, wo Siemens Energy führend sei. Die Windkraft könne künftig ähnlich bedeutend werden wie das Gasgeschäft, da sie die Energieversorgung resilienter mache und nicht importiert werden müsse.

Bruch fordert von der Bundesregierung mehr Tempo beim Bau neuer Gaskraftwerke. Überkapazitäten befürchtet er nicht, auch wenn die Börse das zuletzt anders gesehen habe. Siemens Energy hatte sich zuvor erstaunlich schnell von den Verlusten bei Gamesa erholt und staatliche Garantien vorzeitig abgelöst.

Quelle: www.faz.net