Wie der Guardian berichtet, verschärfte Keir Starmer (Labour) seine Rhetorik gegenüber Elon Musk deutlich. Der Besitzer der Plattform X (ehemals Twitter) habe sich in die britische Politik eingemischt und versuche, Zwietracht zu säen, sagte Starmer. Er betonte, die Briten seien „vernünftige, tolerante Menschen“.
Hintergrund sind wochenlange Beiträge Musks auf X über den Mord an dem Henry Nowak in Southampton. Viele dieser Posts bedienten nach Angaben von Starmers Büro rechtsextreme Narrative und Gesprächsthemen. Der Premierminister stellte sich zudem hinter eine rechtliche Klage eines Abgeordneten gegen Musks KI-Firma Grok wegen gefälschter sexualisierter Bilder.
Der Vorfall markiert eine deutliche Eskalation im Verhältnis zwischen der britischen Regierung und dem Tech-Milliardär. Musk hatte zuvor wiederholt die Justiz und die Polizei in Großbritannien kritisiert und dabei Begriffe wie „Zwei-Klassen-Justiz“ verwendet. Die Regierung wies diese Vorwürfe bereits am Vortag zurück.
EuroPulse berichtete am 4. Juni 2026 über die Zurückweisung des „Zwei-Klassen-Justiz“-Vorwurfs durch die britische Regierung nach dem Nowak-Mord (https://europulse.today/uk-politics-live-two-tier-justice-nowak/).
Quelle: www.theguardian.com



