Wie die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) mitteilte, wurde das Fahrzeug bei Erdarbeiten im Zuge einer mehrere hundert Millionen Euro teuren Modernisierung des Stützpunktes entdeckt. Das Sturmgeschütz IIIG war vermutlich 1946 von US-Soldaten in einen Graben geschoben und mit Sand abgedeckt worden. Es ist weitgehend intakt und wiegt fast 24 Tonnen.
Formal wird der Panzer an das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden abgegeben. Zunächst kommt er jedoch ins Deutsche Panzermuseum Munster, wo er am Anfang des Ausstellungsteils „Kriegsende: 1944–1949“ platziert werden soll. Museumschef Ralf Raths erklärte gegenüber WELT, der Neufund solle im geborgenen Zustand bleiben – der Sand sei „Teil des Objektes“ und ein „Sachzeugnis der Abwicklung des Krieges nach 1945“.
Das Vergraben von Kriegsmaterial sei nach dem Zweiten Weltkrieg üblich gewesen, so Raths. Das Sturmgeschütz IIIG war eine Waffe der Wehrmacht, die ab 1937 entwickelt wurde und auf dem Fahrwerk des Panzerkampfwagens III basierte. Es sollte der Infanterie direkte Feuerunterstützung bieten.
Quelle: www.welt.de



