Die paramilitärische Rapid Support Forces (RSF) hat mit nahezu täglichen Angriffen die Infrastruktur von Obeid weitgehend zerstört. Strom-, Treibstoff- und Wasserversorgung sind zusammengebrochen, sagte ein Sprecher des Norwegian Refugee Council (NRC) der dpa. Die Stadt im Nordkordofan wird von der Armee kontrolliert, ein Verlassen sei noch möglich.
Die Vereinten Nationen (UNO) sind alarmiert. Der UN-Sicherheitsrat, die USA sowie europäische Staaten, darunter Deutschland, äußerten sich besorgt. Die Außenminister mehrerer Länder warnten vor einer Wiederholung der Gräueltaten wie in Faschir, wo nach UN-Angaben mindestens 6000 Menschen Massakern zum Opfer fielen. Vertreter der UNO und der USA telefonierten mit RSF-Milizenführer Mohamed Hamdan Daglo und forderten ihn auf, von einem Angriff abzusehen.
Quelle: www.spiegel.de



