Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sind ins Stocken geraten, was US-Präsident Donald Trump dazu veranlasst hat, den Druck auf Teheran zu erhöhen. Trump kündigte auf der Plattform Truth Social an, dass die USA den Iran „sehr hart“ treffen würden. Zudem drohte er mit der militärischen Übernahme der Insel Charg, die für die iranische Ölindustrie von entscheidender Bedeutung ist.
Die Insel Charg im Persischen Golf ist der wichtigste Ölhafen Irans, wo nahezu der gesamte Ölexport des Landes umgeschlagen wird. Ein hochrangiger Pentagon-Beamter erklärte, dass bereits seit längerem Pläne zur Einnahme der Insel durch das US-Militär ausgearbeitet worden seien, diese jedoch als zu riskant eingestuft und zurückgestellt wurden.
Die US-Regierung glaubt, dass eine Einnahme der Insel oder die Zerstörung der dortigen Energieinfrastruktur den Iran in den Bankrott treiben und eine Fortsetzung des Krieges unmöglich machen würde. Trumps Team hat jedoch auch gewarnt, dass für einen solchen Einsatz eine beträchtliche Anzahl von Bodenstreitkräften benötigt werden könnte, was zu hohen Verlusten führen könnte.
In der Nacht kam es erneut zu heftigen gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran, obwohl seit zwei Monaten offiziell eine Feuerpause gilt. Diese Eskalation zeigt, dass der Konflikt trotz der bestehenden Waffenruhe weiter anhält.
EuroPulse berichtete am 11. Juni über die Drohungen von Trump gegen den Iran und die damit verbundenen geopolitischen Spannungen, [https://europulse.today/trump-iran-threat-supreme-court-urteile/].
Quelle: Tagesschau



