Die vergangenen Tage zeigten einmal mehr das widersprüchliche Bild des US-Präsidenten. Am Wochenende verschwand sein Name vom Kennedy Center in Washington – einem Ort, an den er nach Ansicht vieler nie gehört hatte. Kurz darauf ließ Trump vor dem Weißen Haus Kämpfer gegeneinander antreten, bis Blut floss, um seinen 80. Geburtstag und 250 Jahre USA zu feiern. Schließlich präsentierte er einen Friedensplan für seinen Konflikt mit dem Iran.
Doch der Deal mit Teheran ist kein Triumph. Trump versuche ständig, seinen Landsleuten und der Welt Stärke vorzugaukeln. Aber immer mehr Menschen merkten, wie schwach dieser Blender in Wirklichkeit sei. Seine Präsidentschaft wird als historisches Desaster beschrieben.
Der Kommentar zeichnet das Bild eines Hochstaplers, der mit Inszenierungen von Macht und Härte von seiner eigenen Schwäche ablenken will. Der Iran-Deal, den Trump als großen Erfolg verkauft, sei in Wahrheit ein Zeichen seiner Schwäche. Die Kritik an seiner Politik wächst sowohl im Inland als auch international.
Quelle: www.sueddeutsche.de



