Sa., 06 Juni 2026 Berlin 23:39 DE / UKR / EN

Donald Trump und Xi Jinping treffen sich in Peking

Donald Trump und Xi Jinping haben sich in Peking freundlich gezeigt, trotz angespannter Beziehungen zwischen den USA und China. Bei dem Treffen standen Themen wie der Zollstreit und der Taiwan-Konflikt im Fokus, wie die Zeit berichtet.

Donald Trump und Xi Jinping treffen sich in Peking
Bild: img.zeit.de

Bei ihrem Treffen in Peking haben Donald Trump, der ehemalige Präsident der Staaten, und Xi Jinping, der Präsident der China, demonstrativ freundliche Gesten ausgetauscht. Trump bezeichnete Xi als „großen Anführer“ und lobte die Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten. Dieses Treffen fand vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen statt, die durch Konflikte wie den Zollstreit und geopolitische Spannungen geprägt sind.

Xi Jinping warnte während der Gespräche vor einer weiteren Zuspitzung im Streit um Taiwan und betonte die möglichen Folgen für die bilateralen Beziehungen. Die wirtschaftliche Kooperation, einschließlich des Ausbaus von Handelsbeziehungen und chinesischen Investitionen in den USA, war ebenfalls ein zentrales Thema der Verhandlungen.

Matthias Naß, Internationaler Korrespondent der Zeit, ordnet den Einfluss dieser Gespräche auf die Beziehungen zwischen den USA und China ein. Er hebt hervor, dass die geopolitischen Spannungen und der Krieg im Iran die Verhandlungen zusätzlich belasten.

Die politischen Debatten um den Eurovision Song Contest 2026, insbesondere die Teilnahme Israels, wurden ebenfalls angesprochen. Mehrere Künstlerinitiativen und Rundfunkanstalten protestieren gegen den Auftritt des israelischen Kandidaten Noam Bettan, was die Diskussionen um den Wettbewerb weiter anheizt.