Die ukrainische Regierung entwickelt eine neue Vertragsstruktur für Soldaten, die klare Dienstzeiten für neue Rekruten und bestehende Militärangehörige festlegt. Diese Reform wurde von Vertretern des Verteidigungsministeriums, des Generalstabs und des Präsidialamts vereinbart. Die geplanten Verträge beinhalten drei Arten von Dienstzeiten: zehn Monate für aktive Soldaten, 14 Monate für neue Rekruten und zwei Jahre für andere Positionen.
Zusätzlich wird die Mindestvergütung für Soldaten im Hinterland von 20.000 auf 30.000 Hrywnja angehoben. Kommandanten verschiedener Ränge sollen eine Gehaltserhöhung von etwa 100 Prozent erhalten. Für Soldaten, die „Kampfverträge“ unterzeichnen, wird eine Risikoprämie von bis zu 40.000 Hrywnja pro Tag angeboten, abhängig von der Art der Einsätze.
Wie AIN.UA berichtet, wird die Reform auch eine garantierte Demobilisierung und individuelle Berechnung der Fristen für die Rückkehr in den Dienst beinhalten. Diese Maßnahmen sollen die Attraktivität des Militärdienstes erhöhen und die Rekrutierung neuer Soldaten unterstützen.



