Die Kritik kommt wenige Tage vor dem Treffen des Kabinetts in Schloss Neuhardenberg. Die Umweltorganisationen werfen der Regierung vor, bei der Klima- und Energiepolitik den Überblick verloren zu haben. Statt Fortschritte zu machen, gebe es Rückschritte und eine Verfestigung fossiler Strukturen, sagte Vanessa Klocke, Co-Leiterin für Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland.
Angesichts von Hitzeperioden, Dürren und Waldbränden müsse die Bundesregierung den Klimaschutz und die Abkehr von fossilen Energieträgern deutlich vorantreiben, so Klocke. Auch Greenpeace übt Kritik: Georg Kössler, Leiter Politik bei Greenpeace Deutschland, sprach von einem gefährlichen Rückschritt. Wer den Ausbau erneuerbarer Energien bremse, das geplante Ende des Verbrennungsmotors infrage stelle und neue Gaskraftwerke baue, gefährde die Zukunftsfähigkeit des Landes.
Die Verbände sehen in der aktuellen Politik eine Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Sie fordern ein klares Bekenntnis zu erneuerbaren Energien und eine konsequente Abkehr von fossilen Technologien.
Quelle: www.zeit.de



