Donald Trump drohte dem Iran mit der Einnahme der für die Ölindustrie wichtigen Insel Charg und kündigte für die Nacht zum Freitag „sehr harte“ Militärschläge an. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb der Republikaner, die USA würden die „vollständige Kontrolle“ über Irans Öl- und Gasmärkte anstreben. Gleichzeitig ließ er in einem Interview mit Fox News offen, ob die USA tatsächlich bereit seien, Charg einzunehmen – seine persönliche Präferenz sei es weiterhin.
Trotz der Eskalation gaben die Ölpreise nach, während die Wall Street zulegte. Offenbar bewerteten Anleger die jüngsten Drohungen als nicht unmittelbar kriegstreibend, zumal Trump parallel erklärte, die Verhandlungen mit dem Iran über ein Abkommen liefen weiter. „Sie verhandeln mit uns, aber sie sind stolz“, sagte der US-Präsident.
Bereits in der vorangegangenen Nacht hatten sich beide Seiten erneut militärisch attackiert. Die US-Produzentenpreise stiegen, konnten die Gewinne an der Wall Street aber nicht schmälern.
EuroPulse berichtete am 11. Juni 2026 über die jüngsten Urteile des US Supreme Court und Trumps parallele Iran-Drohungen: US Supreme Court verkündet Urteile – Trump droht Iran mit Angriff.
Quelle: www.handelsblatt.com



