Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag am Rande des CSD am Wochenende hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner Konsequenzen angekündigt. Er erklärte, dass die Sicherheitskräfte und der Verfassungsschutz weiter gestärkt werden müssten. „Denn am Ende des Tages geht es darum, nicht den Gefährder zu schützen, sondern unsere Freiheit zu schützen“, sagte Wegner bei einer Veranstaltung in Berlin.
Wegner betonte zudem die Notwendigkeit, über Integrationsmaßnahmen zu sprechen, da der Tatverdächtige 2005 in Berlin geboren wurde und in der Stadt aufgewachsen ist. „Offensichtlich haben wir ihn nicht erreicht“, so der CDU-Politiker. Er forderte, dass sich alle Menschen in Berlin, unabhängig von ihrer Herkunft, dazugehörig fühlen sollten.
Bei dem Anschlag wurde eine Frau aus Polen tödlich verletzt, während 29 weitere Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt wurden. Der mutmaßliche Täter, Abdul B., wurde bei einem Polizeieinsatz getötet. Wegner forderte, die bestehenden Probleme offen zu benennen, um solche Taten in Zukunft zu verhindern.
Quelle: www.tagesspiegel.de



