Wiktorija Leléka, die beim Eurovision Song Contest 2023 für die Ukraine antreten wird, lebt seit mehreren Jahren in Berlin. Im Interview erklärt sie, dass ihre Entscheidung, die Ukraine zu vertreten, stark mit ihrer persönlichen Geschichte verbunden ist. Sie gewann den Vorentscheid in Kiew, während sie sich unter schwierigen Bedingungen aufhielt.
„Es ist ein Lied darüber, an sich selbst zu glauben – daran, dass das Unmögliche möglich werden kann“, sagt Leléka. Sie betont, dass die Ukraine trotz der Herausforderungen, die der Krieg mit sich bringt, große Solidarität und Interesse an ihrer Kultur erfährt. Ihre Familie hat deutsche Wurzeln, was ihre Verbindung zu Deutschland und der deutschen Sprache verstärkt hat.
Die Sängerin begann 2016 ihren Bildungsweg in Deutschland, wo sie Jazzgesang in Dresden studierte. Später erwarb sie einen Master in Jazzkomposition und studierte Filmmusik an der Filmuniversität Babelsberg. Diese Erfahrungen haben ihren musikalischen Stil geprägt und ihr geholfen, ihre Botschaft klar zu kommunizieren.
Leléka ist überzeugt, dass die Menschen die Emotionen in ihrem Lied spüren werden. „Wir investieren so viel Kraft, damit das Publikum dieses Lied wirklich erlebt und es mit allen Saiten seiner Seele spürt“, erklärt sie. Die organisatorischen Fragen rund um ihren Auftritt werden von dem nationalen Rundfunksender Suspilne Ukraine koordiniert.



